

"Das friedliebende Volk der Fanes ließ sich in den Bergen nieder. Die Croderes bedrängten die Menschen mit Wassern und Steinlawinen. Tanna, die Königin der Croderes, der Felsgeborenen. Ihr Kopf ragt weit in die Sonne und an ihrer Stirn strahlte die Rajeta, der blaue Stein, mit denen sie Wassern und Winden gebot. Moltina, die Fürstin der Fanes. Sie wuchs in Gesellschaft der Murmeltiere auf. Eines Tages begegnet sie in ihrer Einsamkeit einem Jäger, dem sie in Popenatal zu den Ladrines folgte. Die Sehnsucht trieb sie zurück zur Hohen Gaisl. Dolasilla, die jungfräuliche Faneskönigin. Die unbesiegbare Kriegerin verteidigte ihr Volk mit unfehlbaren Pfeilen, Eindringlinge vertrieb sie aus den Tälern der Fanes", steht auf der Informationstafel geschrieben, die ich vor dem Verlassen der Höhle digitalisierte. Ein Sturmtief mit Scirocco-Wind über Italien hatte dafür gesorgt, dass Donara und ich an Samhain nicht nach Kaltern wanderten sondern das Messner Mountain Museum im Schloss Sigmundskron heimsuchten, welches ich bis dato nur aus den Medien kannte. Ohne mit der Messner-Materie näher vertraut zu sein, stieg ich mit einem gelben "Sonnenschirm" bewaffnet vor einem leblosen Gasthof aus dem SAS-Bus, der stündlich zwischen Eppan und Bozen verkehrt und folgte Donara dem ausgeschilderten Schlossweg, der vor dem Anstieg an einer abgeernteten Obstplantage vorbeiführt, wo noch einige, unter Blattwerk versteckte, Äpfel warteten, um uns den paradiesischen Unterschied zwischen frisch geerntet und Lagerware zu demonstrieren. Nach dem Mundraub schlängelten wir uns durch eine Unterführung den purpurfarbenen Vulkanberg (Porphyr) hinauf, auf dem das MMM thront. Nicht ahnend, was mich erwartet, reihte ich mich neben Donara in der Schlange ein, die sich vor der Cassa gebildet hatte und nahm die baulichen Details in Augenschein, die mich an die Handschrift des Eichstätter Architekten Karljosef Schattner) erinnerten. Zum Glück standen keine Nacktscanner vor dem Ein-/Ausgang, so dass wir an Samhain (t)anno 5770 (nach jüdischer Zeitrechnung) pünktlich die Grenze zur Anderswelt passieren konnten. Erste Kreuzwegstation unserer Geisterreise war der "Weiße Turm", in dem ich nicht mein erstes blaues Wunder erlebte...

Beim Stichwort (Gehirn-Akkupunkur) TURM denke ich nicht an Glocke, sondern an die Ankana (Tarot), Santa Barbara (Kali) sowie diverse Märchenfiguren wie Rapunzel. Im Tarot steht der Turm (16), der den Zerfall eines falschen Weltbildes symbolisiert, zwischen Teufel (15) und Stern (17). Bei Margarete Petersen (Tarot) tun sich Abgründe auf, die "Burgherr" Messner bzw. Baumeister Tscholl durch Gitterroste und Glasböden betonte. Menschen mit ausgeprägter Höhenangst stoßen in dieser baulichen Anlage an ihre Grenzen. Ich weiß wovon ich spreche, da mich die Akrophobie lange Zeit davon abhielt, die Erde aus der Vogelperspektive zu betrachten. Der Auslöser der Höhenangst liegt im Dunkeln. Pauschal lässt sich sagen, dass ich vor dem ersten "Eisprung" keine Scheu hatte, vom 5-Meter-Turm in die Tiefe zu springen.
Der Tarot-Turm reflektiert keinen Salto Mortale sondern die Energie der hinduistischen Göttin Kali (alias Barbara von Nikomedien). Die ist ihrem Ursprung treu geblieben und wird von Christenmenschen (Orthodoxen + Katholiken) als Nothelferin der Unterirdischen (Bergleute) verehrt. Reinhold Messner, der für die Verwirklichung seiner Visionen einen hohen Preis zahlen musste, präsentiert auf dem Gelände zahlreiche Aspekte der Kali, die sich u. a. als Todesgott Yama (arabisch: Mama) zeigt, die/der mit dem nordischen Riesen Ymir in Verbindung gebracht wird. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich im obersten Turmzimmer ein gläserner Sarg mit einem lachenden Skelett befindet. Vermutlich handelt es sich bei der Reliquie um jene weibliche jungsteinzeitliche Leiche. die bei der Revitalisierung der Burganlage entdeckt wurde.
http://archaeologie-news.blog.de/2006/03/18/mehr_als_6_000_jahre_alte_steinzeit_frau~654741/
Durch ein Turmzimmerfenster kann das Sigmundskroner Schneewittchen auf eine namenlose Ruine blicken, die über einer Höhle thront, die im Volksmund Laurin-Höhle genannt wird. König Laurin ist eine zwergenhafte Sagengestalt, die Siegfried-Rächer Dietrich von Bern im Kampf unterlag. Die Schneewitwe in Grimms Märchen flüchtet vor der bösen Stiefmutter über sieben Berge zu den sieben Zwergen, die im Alpenraum auch Venediger genannt werden.
http://www.sagen.at/cgi-bin/search/search.pl?mode=all&q=venediger&suchen.x=26&suchen.y=13&suchen=submit
Durch einen hellenischen Runenzauber (V = B) verwandeln sich die Venediger in Benediger (Benediktiner), die vom Erlös ihres Armutsgelübtes prächtige Abteien und Kirchen errichteten und aus Nächstenliebe schwarze Heidenkinder massakrieren - sorry - missionieren. Wer nicht getauft ist kommt automatisch in die Hölle, unabhängig ob er eine "Todsünde" begangen hat oder nicht. Die Hölle wird in der christlichen Weltanschauung vom Satan regiert, der nach Pech und Schwefel stinkt und gelegentlich beim Kirchenbau hilft. In der Unterwelt (was für ein teuflischer Zufall) befinden sich jene Bodenschätze, die dem Schöpfer unermesslichen Reichtum sowie uneingeschränkte Macht garantieren. Dass fossile Schätze, die gewaltsam aus dem Bauch der Erde gebohrt, gefräst, geschlagen oder gesprengt werden, für die Menschheit ein Fluch sind, wissen die "Seven Sisters" schon lange. In der Nibelungensaga hütet ein Zwerg namens Alberich die alpinen Bodenschätze. Alberich ist mit Andvari identisch, dem die nordischen Asengötter Odin, (Wotan) Loki und Hoenir nicht nur den Goldschatz, sondern auch den Ring Andvaranaut klauten, mit dem man(n) auf Teufel komm 'raus nach jeder Finanzkrise das Goldene Vlies reproduzieren (klonen) kann. Auf dem "Vargonaut" (siehe Herr der Ringe) lastet ein Fluch (griechisch: anathema), der dem/der BesitzerIn unermesslichen Reichtum jedoch kein Glück garantiert, andernfalls wären die Kennedy', Rockefeller', Onassis' usw. glücklich geworden.
http://www.flickr.com/photos/wallyg/454804773/#/photos/wallyg/454804773/lightbox/
Andvari, so wird erzählt, konnte sich in einen Hecht (der Joschka Fischer und seine Frau) verwandeln. Demnach ist der Andvaranaut mit dem Fischerring (anulus piscatoris) identisch, der den rechten Ringfinger des bayerischen Stellvertreter Gottes (Papst Venedigt) schmückt. Petrus wie Petra heißt in der hellenischen Sprache nicht Fisch sondern Stein. Aus Stein sind auch die roten Schlossmauern von Sigmundskron errichtet, das 945 erstmals urkundlich erwähnt worden ist. Im 15. Jahrhundert erwarb Sigmund der Münzreiche aus dem Hause Habsburg die Festung. Der freite in erster Ehe Eleonore von Schottland, an deren Stammbaum Maria I. (Schottland) (Stuart/Stuttgart21) hängt. Nach der zweiten Hochzeitsnacht gingen dem reichen Sigismund die Münzen aus, so dass dieser die Festungsanlage, die ihn in den Ruin trieb, an seine Gläubiger verpfänden musste. Danach folgten mehrere zahlungsunfähige Immobilienspekulanten adeliger Abstimmung bis die Ruine 1996 in den Besitz der Provinz Bozen überging. 7 Jahre nach dem Deal bekam der EU-Abgeordnete Messner (astrologische Jungfrau) , der sich mit Bilderberger-Promis wie Angela Merkel und Roland Koch schmückt, die Konzession für "sein" Bergmuseum, das am 9. Juni 2006 (Vestalia) eröffnet wurde. Das Oberhaupt der Vestalinnen war/ist der Pontifex maximus, der nicht mehr im Capitol sondern im Vatikan residiert. Zum Zeichen seiner vestalischen Unschuld trägt der Brückenbauer zu weißen Modellkleidern (Der Papst trägt Prada) rote Menstruationsschuhe. Ob Joseph Ratzinger inkognito das MMM aufsuchte, um sich beim Südtiroler Dalai-Lama-Botschafter einen göttlichen Überblick zu verschaffen, ist nicht beurkundet, dafür ließ sich die "mächtigste" Frau des G8-Gipfels vom "Burgherr" höchstpersönlich durch Acca Larentia' Schatzkammern führen.


Laren (Laurin) werden in der Römischen Mythologie die Schutzgeister bestimmter Orte (oder Familien) genannt. Die Totengeister (arabisch: djinn wie Gin) heißen Manen oder Larvae wie jene Larven, die in den Rauhnächten (Perchta), an Samhain, im Fasching bzw. venezianischen Karneval, bei Ritualen oder auf der Bühne getragen werden. "Lar" bzw. Lares ist zoologisch gesehen kein Gespenst, sondern eine Zwischenform der Metamorphose vom Ei zum Erwachsenenstadium, das die meisten Menschenkinder nie vollenden. Acca Larentia (Dea Dia) ist eine etruskisch-römische Göttin, die im Mythos von Romulus und Remus (Kain + Abel usw.) die Ammenrolle übernimmt. Der Feiertag (Larentalia) der Larenmutter war/ist der 23. Dezember bzw. die Nacht vor Heiligabend (Wintersonnwende). In ihrem Umfeld bzw. Dunstkreis befindet sich Wolfsgott Faunus wie Fanus. Moltina, die Fürstin der gleichnamigen Fanes, verwandelte sich jedoch nicht in eine la lupa (Wölfin) sondern in eine marmota (Murmeltier). Die einfühlsamste Fanes-Saga interpretierte die verstorbene Südtiroler Schriftstellerin Anita Pichler in ihrem Buch "Die Frauen aus Fanis". In der Geschichte "Molta" erzählt sie in Anlehnung an die ladinischen Sagen von einer jungen Frau, die nach einer Naturkatastrophe zu den Wildfrauen ins Hochgebirge flüchtet. Es gibt kein Happyend. Molta stirbt, ihreTochter Moltina wächst bei einer Anguana im Reich der Murmeltiere auf...
http://www.uibk.ac.at/literaturhaus/9701/lit/lit.html
http://www.rifugiofanes.com/parco_leggende_d.htm
Ein Mulo ist im Volksglauben der Roma (die römischen Wolfsmenschen lassen grüßen) ein Untote(r); Spina de Mul ist in der Fanes-Saga ein gefährlicher (männlicher) Hexenmeister, der Gipfelstürmer, Alpenisten und Touristen als halbverwestes Maultier zu Tode schreckt. Ich assoziiere Spina (lateinisch: Stachel; Dorn), Molta und Moltina mit jenen Schicksalsgöttinnen (Nornen, Bethen, Moiren usw.), die den Lebensfaden spinnen, messen und abschneiden, um daraus neue Muster (Lebensträume) zu weben. Spina de Mul, hütete einst die Rayeta bzw. das Stirnchakra (Sanskrit: ajna) der Tanna, die beim christlichen Julfest mit bunten Kristallkugeln geschmückt wird...
http://wolfsmutter.com/sistaz/tanna/mythe.php
http://sphinx-suche.de/lexmonst/mulo.htm



Ich sehe das als wissende Ungläubige anders, da ich nicht glauben kann, dass Menschen den Pflanzen und Tieren überlegen sind. Das Gegenteil ist der Fall, schließlich ist kein Geschöpf so unvollkommen wie das göttliche Ebenbild. Das benötigt statistisch gesehen 6 + 6 + 6 (18) Jahre bis zur Volljährigkeit. Die Realität ist noch schlimmer, da bei den meisten Humanisten die Lebensfähigkeit nicht mit der Mündigkeit, sondern am jüngsten Tag beginnt/endet. Für den 24jährigen Günther Messner (*11. Dezember 1946) vollzog sich die Majorennität am 29. Juni 1970 (Peter & Paul) auf dem deutschen Schicksalsberg (Nanga Parbat). Kein leichtes Los (Schicksal) für den ehrgeizigen Bruder Reinhold der Heinrich Harrer' Spuren nach Shambhala folgte. Der amtierende Dalai Lama, dem Reinhold Messner bei der Bild-Osgar-Verleihung (2007) in Leipzig die Laudatio hielt, sagte über den Zufluchtsort der Hypoboreer: Gleichgültig ob Shambhala ein Ort irgendwo auf diesem Planeten ist, oder nicht, so kann er dennoch nur von denen gesehen werden, deren Geist und karmische Tendenzen rein sind. Die einzigen, die reine (unbefleckte) karmische Tendenzen vorweisen können, sind Pflanzen und Tiere. Der Tierbereich (Zoo) bildet in der Samsara den Puffer (Bandscheibe) zwischen den Menschen und den Hungergeistern. Die den Hals nicht vollkriegen sind noch einen Absturz von der Hölle (6. Daseinsbereich) entfernt, die Dante in der Göttlichen Komödie in zehn Kreiszonen (Kabbalah/Shambhala) bzw. Daseinsbereiche dividierte. In der untersten (höchsten) Höllenscala, gänzlich vom ewigen Eis bedeckt, verbüßen jene die Todesstrafe, die ihre WohltäterInnen verraten haben...


Mit Hilfe weiser Frauen findet Wohltäterin Gerda das Schloss der (dänischen) Schneekönigin, bestehend aus hunderten, vom Nordlicht erhellten, Eissälen. Der größte Eisdom (Eisdiele) ist der Thron- bzw Drohnsaal. Hier versucht Kay mit erfrorenen Fingern das Wort "Ewigkeit" mit Eisbrocken zu legen. Er kennt das Losungswort, das ihm die Freiheit ermöglichen würde, aber die Eissplitter in den Augen verhindert den Durchblick, so dass er ständig rätselhafte Muster legt, die aus seiner Sicht keinen Sinn ergeben: tiekgiwe usw. In der aussichtslosen Situation findet Gerda den verwunschenen Traummann, der nach all den Jahren in Einzelhaft an Demenz leidet. Märchenerzähler Hans Christian Andersen lässt Gerda aus Mitgefühl weinen. Ihre Tränen erwärmen sein eingefrorenes Herz, die Eissplitter in Kay' Auge lösen sich auf und wie von selbst erscheint das Wort "Evighed". Kay und Gerda sahen einander in die Augen, und sie verstanden auf einmal den alten Gesang: Rosen, die blüh'n und verwehen; Wir werden das Christkindlein sehen! Da saßen sie beide, erwachsen und doch Kinder, Kinder im Herzen; und es war Sommer, warmer, wohltuender Sommer...
http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=46&kapitel=122&cHash=26cf0f077eschneek#gb_found
Mit diesen Worten endet das 7-teilige Märchen der Schneekönigin, die mir in Spiegelschrift ihren Namen offenbart: LEH. Leh, ist eine indische Stadt in der Region Ladakh - Hel die Herrscherin der gleichnamigen Unterwelt. In die Eishölle führt eine goldene Brücke, die von der Riesin Modgudr kontrolliert wird. Den Eingang bewacht Höllenhund Garm, der keiner verlorenen (verirrten) Seele den Einlass verwehrt. In Innenbereich befinden sich riesige Kathedralen, in die (in den Polarnächten - die Laren lassen grüßen) kein Sonnenlicht dringt...
http://www.dasschwarzenetz.de/index.htm



Beim Stichwort "Eishölle" muss ich an den Ötzi denken, der im September 1991 auf der Eisoberfläche des Similaungletschers in den Ötztaler Alpen entdeckt wurde. Zufällig wurde Reinhold Messner bei der Entdeckung der Gletschermumie Augenzeuge, die im Zeitraum von 3359 bis 3105 vor Christus ermordet wurde. Wenn frau bedenkt, dass die Schöpfung der Welt vor 5770 Jahren (3760 vor X-mes) nach jüdischer Zeitrechnung erfolgte, könnte der mumifizierte Grenzgänger im Südtiroler Archäologiemuseum (Bozen) einst von JHWH persönlich aus dem Paradies vertrieben worden sein. WissenschaftlerInnen haben erforscht, dass Ötzi (wie der Wildschütz Jennerwein) hinterrücks erschossen wurde, nur das den tätowierten "Ötzneandertaler" keine Bleikugel, sondern in 3210 Höhenmeter über NN ein Pfeil mit einer Spitze aus Feuerstein traf. Die pathologische Todesursache erfolgte durch ein Schädeltrauma (Steinschlag - caduta sassi?). Kain erschlug Seth - sorry - Set' Bruder Abel, Romulus seinen Zwillingsbruder Remus, aber wer erschlug Extrembergsteiger Ötzi?
Aus dem Ötztal, das über das Timmelsjoch mit dem Passeier verbunden ist, stammt eine Sage von der versunkenen Stadt Tanneneh. Den BewohnerInnen, die von silbernen und goldenen Tellerchen aßen, wird nachgesagt, dass Barmherzigkeit für sie ein Fremdwort war. Eines Tages tauchte ein halbverhungerter Bettler auf. Nachdem sie diesen vertrieben hatten, rief eine Stimme: Tanneneh, Tanneneh, s'macht an Schnee und apert nimmermeh!" Daraufhin schüttelte Frau Holle solange ihre Federbetten, bis die Stadt unterging.
Am 23. Februar 1999 demonstrierte Tanna im benachbarten Galtür erneut ihre Inhumanität. In dem Unglücksort entsteht aus dem Zusammenfluss von Jambach und Vermuntbach der Fluss Trisanna, der, vereinigt mit der Rosanna, als Sanna (wie die Ötztaler Ache) in den Inn mündet. Der zählt wie die Isar zu den Nebenflüssen der Donau. Die im Schwarzwald geborene (ver)endet bzw. mündet im Schwarzmeer, dem mythologischen Reich der Amazonen. Inn (rätoromanisch: En) bedeutet in der semitischen Sprache "Auge" und zugleich "Träne". Die Etymologie der weiblichen "Donau" bezieht sich auf die keltische Göttin Dana (Danu, Königin der Tuatha de Danaan), nach der auch der Wunderfluss Jordan benannt ist. Die Jordanda "stirbt" (wie der Name schon sagt) im Meer der Toten. Das salzverkrustete Meeresufer bildet den am tiefsten gelegenen, nicht von Wasser oder Eis bedeckten, Bereich der Erde. Die "Endstation" des Jordans ist das geographische Antonym (Gegenteil) der Qomolangma (tibetisch: Mutter des Universums), die 8848 Meter über dem Meeresspiegel (NN) in den Himmel ragt. Am 8. Mai 1978 bestieg Reinhold Messner die Mutter des Universums erstmals ohne Sauerstoff, ich schwebte zum ersten Mal in der letzten Juliwoche 2004 im Bahr al-Mayyit. An dessen Ostufer wird Sodom und Gomorrha vermutet, eine untergegangene Stadt, die Lot' namenlosem Weib zum Verhängnis wurde. Die Gemahlin von Abraham' Neffen erstarrte zu einer Salzsäule als sie sah, dass ihre Töchter vom eigenen Vater missbraucht und geschwängert wurden.
http://www.bibel-online.net/bibel_5/01.1-mose/19.html


http://archaeologie-news.blog.de/2006/03/18/mehr_als_6_000_jahre_alte_steinzeit_frau~654741/
Durch ein Turmzimmerfenster kann das Sigmundskroner Schneewittchen auf eine namenlose Ruine blicken, die über einer Höhle thront, die im Volksmund Laurin-Höhle genannt wird. König Laurin ist eine zwergenhafte Sagengestalt, die Siegfried-Rächer Dietrich von Bern im Kampf unterlag. Die Schneewitwe in Grimms Märchen flüchtet vor der bösen Stiefmutter über sieben Berge zu den sieben Zwergen, die im Alpenraum auch Venediger genannt werden.
http://www.sagen.at/cgi-bin/search/search.pl?mode=all&q=venediger&suchen.x=26&suchen.y=13&suchen=submit
Durch einen hellenischen Runenzauber (V = B) verwandeln sich die Venediger in Benediger (Benediktiner), die vom Erlös ihres Armutsgelübtes prächtige Abteien und Kirchen errichteten und aus Nächstenliebe schwarze Heidenkinder massakrieren - sorry - missionieren. Wer nicht getauft ist kommt automatisch in die Hölle, unabhängig ob er eine "Todsünde" begangen hat oder nicht. Die Hölle wird in der christlichen Weltanschauung vom Satan regiert, der nach Pech und Schwefel stinkt und gelegentlich beim Kirchenbau hilft. In der Unterwelt (was für ein teuflischer Zufall) befinden sich jene Bodenschätze, die dem Schöpfer unermesslichen Reichtum sowie uneingeschränkte Macht garantieren. Dass fossile Schätze, die gewaltsam aus dem Bauch der Erde gebohrt, gefräst, geschlagen oder gesprengt werden, für die Menschheit ein Fluch sind, wissen die "Seven Sisters" schon lange. In der Nibelungensaga hütet ein Zwerg namens Alberich die alpinen Bodenschätze. Alberich ist mit Andvari identisch, dem die nordischen Asengötter Odin, (Wotan) Loki und Hoenir nicht nur den Goldschatz, sondern auch den Ring Andvaranaut klauten, mit dem man(n) auf Teufel komm 'raus nach jeder Finanzkrise das Goldene Vlies reproduzieren (klonen) kann. Auf dem "Vargonaut" (siehe Herr der Ringe) lastet ein Fluch (griechisch: anathema), der dem/der BesitzerIn unermesslichen Reichtum jedoch kein Glück garantiert, andernfalls wären die Kennedy', Rockefeller', Onassis' usw. glücklich geworden.
http://www.flickr.com/photos/wallyg/454804773/#/photos/wallyg/454804773/lightbox/
Andvari, so wird erzählt, konnte sich in einen Hecht (der Joschka Fischer und seine Frau) verwandeln. Demnach ist der Andvaranaut mit dem Fischerring (anulus piscatoris) identisch, der den rechten Ringfinger des bayerischen Stellvertreter Gottes (Papst Venedigt) schmückt. Petrus wie Petra heißt in der hellenischen Sprache nicht Fisch sondern Stein. Aus Stein sind auch die roten Schlossmauern von Sigmundskron errichtet, das 945 erstmals urkundlich erwähnt worden ist. Im 15. Jahrhundert erwarb Sigmund der Münzreiche aus dem Hause Habsburg die Festung. Der freite in erster Ehe Eleonore von Schottland, an deren Stammbaum Maria I. (Schottland) (Stuart/Stuttgart21) hängt. Nach der zweiten Hochzeitsnacht gingen dem reichen Sigismund die Münzen aus, so dass dieser die Festungsanlage, die ihn in den Ruin trieb, an seine Gläubiger verpfänden musste. Danach folgten mehrere zahlungsunfähige Immobilienspekulanten adeliger Abstimmung bis die Ruine 1996 in den Besitz der Provinz Bozen überging. 7 Jahre nach dem Deal bekam der EU-Abgeordnete Messner (astrologische Jungfrau) , der sich mit Bilderberger-Promis wie Angela Merkel und Roland Koch schmückt, die Konzession für "sein" Bergmuseum, das am 9. Juni 2006 (Vestalia) eröffnet wurde. Das Oberhaupt der Vestalinnen war/ist der Pontifex maximus, der nicht mehr im Capitol sondern im Vatikan residiert. Zum Zeichen seiner vestalischen Unschuld trägt der Brückenbauer zu weißen Modellkleidern (Der Papst trägt Prada) rote Menstruationsschuhe. Ob Joseph Ratzinger inkognito das MMM aufsuchte, um sich beim Südtiroler Dalai-Lama-Botschafter einen göttlichen Überblick zu verschaffen, ist nicht beurkundet, dafür ließ sich die "mächtigste" Frau des G8-Gipfels vom "Burgherr" höchstpersönlich durch Acca Larentia' Schatzkammern führen.


Laren (Laurin) werden in der Römischen Mythologie die Schutzgeister bestimmter Orte (oder Familien) genannt. Die Totengeister (arabisch: djinn wie Gin) heißen Manen oder Larvae wie jene Larven, die in den Rauhnächten (Perchta), an Samhain, im Fasching bzw. venezianischen Karneval, bei Ritualen oder auf der Bühne getragen werden. "Lar" bzw. Lares ist zoologisch gesehen kein Gespenst, sondern eine Zwischenform der Metamorphose vom Ei zum Erwachsenenstadium, das die meisten Menschenkinder nie vollenden. Acca Larentia (Dea Dia) ist eine etruskisch-römische Göttin, die im Mythos von Romulus und Remus (Kain + Abel usw.) die Ammenrolle übernimmt. Der Feiertag (Larentalia) der Larenmutter war/ist der 23. Dezember bzw. die Nacht vor Heiligabend (Wintersonnwende). In ihrem Umfeld bzw. Dunstkreis befindet sich Wolfsgott Faunus wie Fanus. Moltina, die Fürstin der gleichnamigen Fanes, verwandelte sich jedoch nicht in eine la lupa (Wölfin) sondern in eine marmota (Murmeltier). Die einfühlsamste Fanes-Saga interpretierte die verstorbene Südtiroler Schriftstellerin Anita Pichler in ihrem Buch "Die Frauen aus Fanis". In der Geschichte "Molta" erzählt sie in Anlehnung an die ladinischen Sagen von einer jungen Frau, die nach einer Naturkatastrophe zu den Wildfrauen ins Hochgebirge flüchtet. Es gibt kein Happyend. Molta stirbt, ihreTochter Moltina wächst bei einer Anguana im Reich der Murmeltiere auf...
http://www.uibk.ac.at/literaturhaus/9701/lit/lit.html
http://www.rifugiofanes.com/parco_leggende_d.htm
Ein Mulo ist im Volksglauben der Roma (die römischen Wolfsmenschen lassen grüßen) ein Untote(r); Spina de Mul ist in der Fanes-Saga ein gefährlicher (männlicher) Hexenmeister, der Gipfelstürmer, Alpenisten und Touristen als halbverwestes Maultier zu Tode schreckt. Ich assoziiere Spina (lateinisch: Stachel; Dorn), Molta und Moltina mit jenen Schicksalsgöttinnen (Nornen, Bethen, Moiren usw.), die den Lebensfaden spinnen, messen und abschneiden, um daraus neue Muster (Lebensträume) zu weben. Spina de Mul, hütete einst die Rayeta bzw. das Stirnchakra (Sanskrit: ajna) der Tanna, die beim christlichen Julfest mit bunten Kristallkugeln geschmückt wird...
http://wolfsmutter.com/sistaz/tanna/mythe.php
http://sphinx-suche.de/lexmonst/mulo.htm
Zaunreiterin (Hagazussa) Anita Pichler schrieb in einem Vorwort zu ihrem literarischen Vermächtnis: Es sind Geschichten von der Zeit vor der Zeit und von einem Ort vor dem Ort, den sie benennen. Sie erzählen das Immergleiche, was alle Geschichten erzählen: sie erzählen vom Werden und vom Vergehen, von Erde, Wasser, Wind und Feuer. Sie erzählen von der Materie, der Urmutter Tanna (...) Nichts von dem was darin erzählt wird, kann bewiesen werden, doch aus allem zwinkert uns, winzig, etwas Wahres zu; wahr wie Hunger, Durst und Nahrung, wie Wasser und Angst, wie Zuneigung und Ablehnung, wie die Zeit, die kommt und kommt und dann vorbei sein wird...
Im Sanskrit bedeutet dana soviel wie Gabe, Almosen, Spende oder ein Geschenk ohne Gegenleistung zu erwarten. Als Tanna zu ihren Geschöpfen, den Menschen, ging, musste sie die Rayeta bei den Croderes zurücklassen. Im Sanskrit heißt der König der Steine (tibetisch: dorje) nicht Rajeta sondern "Vajra" (bajra), was soviel wie hart, mächtig, unzerstörbar bedeutet. Der/die Vajra symbolisiert u. a. die Unzerbrechlichkeit der Diamanten sowie die spirituelle Erleuchtung (bodhi), welche Siddhartha im Alter von 35 Jahren (5 x 7; Fünf-Elemente-Lehre) unter dem Bodhi-Baum (Paradies) erhellte. Fortan lehrte er 45 Jahre (5 x 9) den achtfachen Pfad (Acht Trigramme) von Tugend, Meditation und Weisheit, der ins Nirwana (nirphana) führt. Nur Bodhi' (bodies - englisch: Körper) bzw. jene, die zu Lebzeiten aus der "Hypnose" erwachen, können den "ewigen" Kreislauf der Wiedergeburt (Reinkarnation) beenden, das Samsara verlassen (ergänze die Sechs (Sex) Daseinsbereiche mit der Zahl 666 und bilde die Quersumme) und den Zustand des Nirwana' erlangen. Im Buddhismus garantiert die Daseinsform als Gott (devi/asura) keine Erlösung. Die größten Erleuchtungschancen haben die geistigen Urheber (Erfinder) einer Religion. Animals (anima - lateinisch: Seele) und Weiber (siehe Ávaton) kommen (wenn überhaupt) nur inkognito ins Nirvana, da Tiere ihre Lebenssituation nicht erfassen (begreifen) und ihrem Instinkt (Trieb) folgend, anderen Wesen (z. B. "Übermenschen" oder Kriegern mit Feuerwaffen usw.) schutzlos ausgeliefert sind... 


Ich sehe das als wissende Ungläubige anders, da ich nicht glauben kann, dass Menschen den Pflanzen und Tieren überlegen sind. Das Gegenteil ist der Fall, schließlich ist kein Geschöpf so unvollkommen wie das göttliche Ebenbild. Das benötigt statistisch gesehen 6 + 6 + 6 (18) Jahre bis zur Volljährigkeit. Die Realität ist noch schlimmer, da bei den meisten Humanisten die Lebensfähigkeit nicht mit der Mündigkeit, sondern am jüngsten Tag beginnt/endet. Für den 24jährigen Günther Messner (*11. Dezember 1946) vollzog sich die Majorennität am 29. Juni 1970 (Peter & Paul) auf dem deutschen Schicksalsberg (Nanga Parbat). Kein leichtes Los (Schicksal) für den ehrgeizigen Bruder Reinhold der Heinrich Harrer' Spuren nach Shambhala folgte. Der amtierende Dalai Lama, dem Reinhold Messner bei der Bild-Osgar-Verleihung (2007) in Leipzig die Laudatio hielt, sagte über den Zufluchtsort der Hypoboreer: Gleichgültig ob Shambhala ein Ort irgendwo auf diesem Planeten ist, oder nicht, so kann er dennoch nur von denen gesehen werden, deren Geist und karmische Tendenzen rein sind. Die einzigen, die reine (unbefleckte) karmische Tendenzen vorweisen können, sind Pflanzen und Tiere. Der Tierbereich (Zoo) bildet in der Samsara den Puffer (Bandscheibe) zwischen den Menschen und den Hungergeistern. Die den Hals nicht vollkriegen sind noch einen Absturz von der Hölle (6. Daseinsbereich) entfernt, die Dante in der Göttlichen Komödie in zehn Kreiszonen (Kabbalah/Shambhala) bzw. Daseinsbereiche dividierte. In der untersten (höchsten) Höllenscala, gänzlich vom ewigen Eis bedeckt, verbüßen jene die Todesstrafe, die ihre WohltäterInnen verraten haben...


Mit Hilfe weiser Frauen findet Wohltäterin Gerda das Schloss der (dänischen) Schneekönigin, bestehend aus hunderten, vom Nordlicht erhellten, Eissälen. Der größte Eisdom (Eisdiele) ist der Thron- bzw Drohnsaal. Hier versucht Kay mit erfrorenen Fingern das Wort "Ewigkeit" mit Eisbrocken zu legen. Er kennt das Losungswort, das ihm die Freiheit ermöglichen würde, aber die Eissplitter in den Augen verhindert den Durchblick, so dass er ständig rätselhafte Muster legt, die aus seiner Sicht keinen Sinn ergeben: tiekgiwe usw. In der aussichtslosen Situation findet Gerda den verwunschenen Traummann, der nach all den Jahren in Einzelhaft an Demenz leidet. Märchenerzähler Hans Christian Andersen lässt Gerda aus Mitgefühl weinen. Ihre Tränen erwärmen sein eingefrorenes Herz, die Eissplitter in Kay' Auge lösen sich auf und wie von selbst erscheint das Wort "Evighed". Kay und Gerda sahen einander in die Augen, und sie verstanden auf einmal den alten Gesang: Rosen, die blüh'n und verwehen; Wir werden das Christkindlein sehen! Da saßen sie beide, erwachsen und doch Kinder, Kinder im Herzen; und es war Sommer, warmer, wohltuender Sommer...
http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=46&kapitel=122&cHash=26cf0f077eschneek#gb_found
Mit diesen Worten endet das 7-teilige Märchen der Schneekönigin, die mir in Spiegelschrift ihren Namen offenbart: LEH. Leh, ist eine indische Stadt in der Region Ladakh - Hel die Herrscherin der gleichnamigen Unterwelt. In die Eishölle führt eine goldene Brücke, die von der Riesin Modgudr kontrolliert wird. Den Eingang bewacht Höllenhund Garm, der keiner verlorenen (verirrten) Seele den Einlass verwehrt. In Innenbereich befinden sich riesige Kathedralen, in die (in den Polarnächten - die Laren lassen grüßen) kein Sonnenlicht dringt...
http://www.dasschwarzenetz.de/index.htm



Beim Stichwort "Eishölle" muss ich an den Ötzi denken, der im September 1991 auf der Eisoberfläche des Similaungletschers in den Ötztaler Alpen entdeckt wurde. Zufällig wurde Reinhold Messner bei der Entdeckung der Gletschermumie Augenzeuge, die im Zeitraum von 3359 bis 3105 vor Christus ermordet wurde. Wenn frau bedenkt, dass die Schöpfung der Welt vor 5770 Jahren (3760 vor X-mes) nach jüdischer Zeitrechnung erfolgte, könnte der mumifizierte Grenzgänger im Südtiroler Archäologiemuseum (Bozen) einst von JHWH persönlich aus dem Paradies vertrieben worden sein. WissenschaftlerInnen haben erforscht, dass Ötzi (wie der Wildschütz Jennerwein) hinterrücks erschossen wurde, nur das den tätowierten "Ötzneandertaler" keine Bleikugel, sondern in 3210 Höhenmeter über NN ein Pfeil mit einer Spitze aus Feuerstein traf. Die pathologische Todesursache erfolgte durch ein Schädeltrauma (Steinschlag - caduta sassi?). Kain erschlug Seth - sorry - Set' Bruder Abel, Romulus seinen Zwillingsbruder Remus, aber wer erschlug Extrembergsteiger Ötzi?
Aus dem Ötztal, das über das Timmelsjoch mit dem Passeier verbunden ist, stammt eine Sage von der versunkenen Stadt Tanneneh. Den BewohnerInnen, die von silbernen und goldenen Tellerchen aßen, wird nachgesagt, dass Barmherzigkeit für sie ein Fremdwort war. Eines Tages tauchte ein halbverhungerter Bettler auf. Nachdem sie diesen vertrieben hatten, rief eine Stimme: Tanneneh, Tanneneh, s'macht an Schnee und apert nimmermeh!" Daraufhin schüttelte Frau Holle solange ihre Federbetten, bis die Stadt unterging.
Am 23. Februar 1999 demonstrierte Tanna im benachbarten Galtür erneut ihre Inhumanität. In dem Unglücksort entsteht aus dem Zusammenfluss von Jambach und Vermuntbach der Fluss Trisanna, der, vereinigt mit der Rosanna, als Sanna (wie die Ötztaler Ache) in den Inn mündet. Der zählt wie die Isar zu den Nebenflüssen der Donau. Die im Schwarzwald geborene (ver)endet bzw. mündet im Schwarzmeer, dem mythologischen Reich der Amazonen. Inn (rätoromanisch: En) bedeutet in der semitischen Sprache "Auge" und zugleich "Träne". Die Etymologie der weiblichen "Donau" bezieht sich auf die keltische Göttin Dana (Danu, Königin der Tuatha de Danaan), nach der auch der Wunderfluss Jordan benannt ist. Die Jordanda "stirbt" (wie der Name schon sagt) im Meer der Toten. Das salzverkrustete Meeresufer bildet den am tiefsten gelegenen, nicht von Wasser oder Eis bedeckten, Bereich der Erde. Die "Endstation" des Jordans ist das geographische Antonym (Gegenteil) der Qomolangma (tibetisch: Mutter des Universums), die 8848 Meter über dem Meeresspiegel (NN) in den Himmel ragt. Am 8. Mai 1978 bestieg Reinhold Messner die Mutter des Universums erstmals ohne Sauerstoff, ich schwebte zum ersten Mal in der letzten Juliwoche 2004 im Bahr al-Mayyit. An dessen Ostufer wird Sodom und Gomorrha vermutet, eine untergegangene Stadt, die Lot' namenlosem Weib zum Verhängnis wurde. Die Gemahlin von Abraham' Neffen erstarrte zu einer Salzsäule als sie sah, dass ihre Töchter vom eigenen Vater missbraucht und geschwängert wurden.
http://www.bibel-online.net/bibel_5/01.1-mose/19.html


Gelungene Fusion zwischen dem Panorama vom Vulkanfelsen am Rande des Toten Meeres mit Blick auf Jericho und der Schlossmauer von Sigmundskron (synchron)
Ein ähnliches Schicksal wie Frau Lot widerfuhr auch Tanna, die sich in den Herzog von Aquileia verliebte, der in ihrem Revier wilderte bzw. auf die Jagd ging. Unter diesen Umständen konnte sie nicht mehr die Königin der Croderes sein. Ihm zuliebe dankte sie ab, verzichtete auf ihre Macht und überließ den Felsgeborenen ihre Krone mit der Rajeta. Die "gefühllosen" Croderes, das ist das erstaunliche an der Geschichte, hüteten die Insignien der weiblichen Macht, aber sie missbrauchten die Urkraft nicht zu ihrem Vorteil. Nach der Geburt ihres Sohnes, den sie Salwanel nannte, löste der Bräutigam die Verlobung und kehrte in sein Herzogtum zurück. Tanna wartete wie Penelope jahrelang auf seine Rückkehr, doch der treulose "Prinzgemahl" ließ sich nicht mehr auf der Marmolata blicken. Als Salwanel ins heiratsfähigen Alter kam, machte er sich auf die Suche nach dem unbekannten Erzeuger, doch der wollte (wie König Salomon) von einem außerehelichen Sprößling nichts wissen.
Hier könnte die Saga mit einer harmlosen Ent-täuschung enden, wenn sich Marcora, das Töchterlein des umherziehenden (Herzog) Heiratsschwindlers, nicht in Tanna' Sohn verliebt hätte. Der erzürnte Vater sperrte die Widerspenstige in einen Turm, doch der junge Held befreite die DNA-Schwester und floh mit seiner Mitgift, vom erzürnten Schwiegervater gejagt, zu seiner Mutter ins Hochgebirge. Die einbrechende Dunkelheit gewährte den Flüchtigen vorübergehend Schutz, doch Tanna wusste, dass sie in der Falle saßen, aus der es kein Entrinnen gab. Die einzige Rettung wären Lawinenabgänge gewesen, aber ohne ihre Krone besaß Tanna keine Macht mehr über die Naturgewalten. In höchster Not bat sie die Croderes um Hilfe, doch die gaben ihrer abtrünnigen Königin zu verstehen, dass sie wegen einer menschlichen Laune nicht die Kraft der Berge missbrauchen würden. Im Morgengrauen kam es zum folgenschweren Ödipus-Kampf, bei dem Salwanel in eine Gletscherspalte stürzte. Marcora entschied sich bei Tanna zu bleiben und begleitete sie täglich zur Gletscherzunge in der Hoffnung, dass das Eis den Geliebten (Ötzi?) freigeben würde.
Hier könnte die Saga mit einer harmlosen Ent-täuschung enden, wenn sich Marcora, das Töchterlein des umherziehenden (Herzog) Heiratsschwindlers, nicht in Tanna' Sohn verliebt hätte. Der erzürnte Vater sperrte die Widerspenstige in einen Turm, doch der junge Held befreite die DNA-Schwester und floh mit seiner Mitgift, vom erzürnten Schwiegervater gejagt, zu seiner Mutter ins Hochgebirge. Die einbrechende Dunkelheit gewährte den Flüchtigen vorübergehend Schutz, doch Tanna wusste, dass sie in der Falle saßen, aus der es kein Entrinnen gab. Die einzige Rettung wären Lawinenabgänge gewesen, aber ohne ihre Krone besaß Tanna keine Macht mehr über die Naturgewalten. In höchster Not bat sie die Croderes um Hilfe, doch die gaben ihrer abtrünnigen Königin zu verstehen, dass sie wegen einer menschlichen Laune nicht die Kraft der Berge missbrauchen würden. Im Morgengrauen kam es zum folgenschweren Ödipus-Kampf, bei dem Salwanel in eine Gletscherspalte stürzte. Marcora entschied sich bei Tanna zu bleiben und begleitete sie täglich zur Gletscherzunge in der Hoffnung, dass das Eis den Geliebten (Ötzi?) freigeben würde.
Die Jahre vergingen und allmählich bedrohte das sich auftürmende Eis die Hochalmen. Die betroffenen Schafhirten beschuldigten die beiden Eishexen (Stries de la yatha) den Gletscher verzaubert zu haben und versuchten sie zu vertreiben, doch die beiden Frauen gaben sich der Inquisition nicht geschlagen und quartierten sich, nachdem ihre Hütte in Brand gesteckt worden war, in einer Höhle ein. Eines Tages entdeckten die Männer Salwanel' Leichnam. Von ihrem Geschrei angelockt, brach Marcora beim Anblick ihres toten Geliebten zusammen und starb. In diesem Augenblick tauchte Tanna (wie Inanna aus der Unterwelt) auf und rief: "ome, vardede lala Reyna de lis Corderes! - Ich bin Tanna, die Königin der Croderes, ich trage wieder die blaue Krone, denn mein Schicksal hat sich erfüllt". Der Sage nach zieht sich die Schneekönigin jedes Jahr an einem bestimmten Tag in ihren Eispalast zurück, in dem zwei goldene Särge (Bundeslade/M. Jackson) stehen. An diesem "Stillen Tag" erinnert sie sich an ihre Vergangenheit, trauert um die verratene Liebe und das verlorene Glück. Die restliche Zeit herrscht die Königin der Berge in kalter Schönheit und unwandelbarer Würde - ohne Leid, ohne Liebe - mit dem Gleichmut der Croderes...
(Quelle: Felix Wolff - Dolomiten Sagen, Athesia-Verlag - Die Königin der Croderes)
In der griechischen Mythologie ist es Danaë selbst, die von ihrem Erzeuger, dem König von Argos, in einen Turm gesperrt wird, um die Zeugung eines männlichen Nachfolgers zu verhindern. Doch der barbarische König macht die Rechnung ohne Zeus, der dank seiner unzähligen Nachkommen zum himmlischen Alleinherrscher mutierte. Nach der Jungferngeburt wurde Gottessohn Moses - sorry - Perseus und seine Mutter vom Argonautenkönig in einem Weidenkörbchen über Bord geworfen. Dasselbe Schicksal traf auch die Vestalin Rhea Silvia, nur dass deren (von Mars gezeusten) Zwillinge, Romulus und Remus, nicht aus dem Nil sondern aus dem Tiber (wie Tibet) gefischt wurden.


"Menschen sind mir fremd", höre ich (T)anna seufzen, der ich an Samhain in eine Gruft folge. Die Mitte markiert ein gläserner Sarkophag, in dem eine Frau liegt. Brennende Kerzen verleihen dem Kristall goldenen Glanz. Ich denke an Schneewittchen' todesähnlichen Schlaf und beiße zwanghaft in den frisch gepflückten Malus domestica. "Und wo isst der Scharg von deinem Schohn?". Die Schneekönigin starrt mich an: "Mit vollem Mund spricht man nicht?" Artig würge ich die Apfelreste hinunter und wiederhole meine Neugier. "Wo befinden sich die sterblichen Überreste deines Sohnes?" "Welcher Sohn?" Die erstaunte Gegenfrage weckt meinen matriarchalen Jagdinstinkt. Wie von selbst beginnt mein Gehirn zu kombinieren: "Kore heißt Tochter und Mar ist das Meer: Marcora, Salztochter...Salige...Salwanel". Bevor ich den Mund aufmachen kann ertönt Solveigs Lied - andante allegretto tranquillamente. Ich denke an Baba Anka. Solveigs Lied zählte einst zu ihren klassischen Lieblingsstücken: "Schlüsselfigur ist ein Bauernsohn, der nicht wahrhaben will, dass der Vater den ganzen Besitz verjubelt hatte. Er selbst betrachtet sich, von der Mutter vergöttert, im armseligen Umfeld der Familie als Held, der in einem prächtigen Schloss wohnt. Im jugendlichen Größenwahn entführt er Ingrid Haegstad, die Braut eines anderen und verliebt sich zugleich in Solveig, eine wohlerzogene sittsame Tochter strenggläubiger Protestanten, die durch das Techtelmechtel nicht nur ihren guten Ruf verliert, zumal sich der Angebetete aus dem Staub macht, um in der Ferne sein Glück zu versuchen. 30 Jahre nach der verhängnisvollen Affäre wird dem inzwischen durch Sklavenhandel reich gewordenen Abenteurer in Marokko dessen Schiff mit sämtlichen Reichtümern gestohlen. Von wütenden Affen verfolgt, rettet sich der bestohlene Sklavenhändler in eine von Jungfrauen bewohnte Oase. Eine der Berberinnen knüpft ihm die letzten Habseligkeiten ab, bevor er in Kairo in einem Irrenhaus landet. Um Jahrzehnte altert und ohne einen Groschen in der Tasche kehrt der Verschollene aus Ägypten heim, um mit Hilfe von Solveig, die all die Jahre auf die Heimkehr des Geliebten wartete, mit sich Frieden zu schließen", hallt es aus dem gläsernen Sarg, bevor in meinem Labyrinthus Membranaceus Solveigs Lied verstummt...
Kanske vil der gå både Vinter og Vår,
og næste Sommer med, og det hele År,
men engang vil du komme, det ved jeg vist,
og jeg skal nok vente, for det lovte jeg sidst.
Gud styrke dig, hvor du i Verden går,
Gud glæde dig, hvis du for hans Fodskammel står.
Her skal jeg vente til du kommer igjen;
og venter du hist oppe, vi træffes der, min Ven!
Wie eine Schlafwandlerin betrete ich über eine Brücke den Temenos. Durch den transparenten Boden kann ich meine Vergangenheit (Erinnerung) sehen. Die dünnen Glasscheiben, die mich gegenwärtig von der Zukunft trennen, federn bei jedem Schritt. Zwangsläufig (ich bin Baumeisterin) taucht die physikalische Formel ql²/8 zur Berechnung des maximalen Biegemoments eines gleichlastigen Einfeldträgers in meiner Gedankenwelt auf. "In der Feldmitte ist es am gefährlichsten", grunzt meine innere Sauhündin, die, solange ich denken kann, schwindelerregende Höhen meidet. Instinktiv suche ich einer Fensternische der Turmaußenmauer statischen Halt, bevor ich mich über die absturzsichere Brüstung (110 cm über OK Fertigfußboden) beuge, mein "Drittes Auge" (Lumix-Rajeta) aktiviere und den Auslöser drücke. Vom Blitzlicht geblendet, schließe ich die Augen. Ich kann hören, aber nicht sehen, ich träume blind...


Als ich aus der Trance erwache, überfliege ich die Verhaltensregeln im Messner-Mountain-Museum: Begehung auf eigene Gefahr. Nur mit festem Schuhwerk. Nicht geeignet für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, Kinderwagen. Vorsicht - niedrige Durchgangshöhen. Auf Unebenheiten achten und nicht laufen. Vorgegebene Wege bitte nicht verlassen. Nirgends hinaufklettern und nicht an Brüstungen lehnen. Keine Gegenstände und Bilder anfassen. Bei Gewitter im Freien keine Metallstiege benutzen. Im Gebäude bleiben. Radio, Musik und Handy ausschalten. Fotografieren in den Innenräumen verboten. Rauchverbot. Rucksäcke und Wanderstöcke sind nicht erlaubt. Hunde haben keinen Zutritt...
Ich muss gähnen. Das illegal digitalisierte Gerippe im Weißen Turm gähnt auch. Ich denke an den pupertierenden Jugendlichen, der vom Vater wissen wollte, ob das Gerippe (Spina de Mul lässt grüßen) männlich oder weiblich sei. Der konnte dem Sohn keine Antwort geben, da die Anzahl der Rippenpaare (zwölf) bei Frau und Mann identisch sind, obwohl der Schöpfer (nachdem sich Lilith aus dem Staub gemacht hatte) dem schlafenden Adam eine Rippe entnahm, um dem einsamen Junggesellen eine neue Gefährtin zu schnitzen. Mit der geklonten Eva gab's im Eldorado erst richtig Zoff, als dieser, nach dem Genuß der verbotenen Frucht, die Augen aufgingen usw. Go(l)d war über den Umstand, dass Lilith' Nachfolgerin ebenfalls zwischen "echt" und "unecht" unterscheiden so erzürnt, dass er Eva, die sich in meinem Rückspiegel in die Vogelfrau Aves verwandelt, und die Drachin verfluchte und aus dem Paradies verbannte.


Als ich gestern am St.Martin-Abend (Karnevalsbeginn 11. 11. 11 Uhr 11) mein Schicksalsrad (Marke: Steppenwolf) im Garten unseres herzoglichen Jagdschlosses abstellte, traute ich meinen Augen nicht: an der Wäscheleine schaukelte ein knochenbleiches Gespenst, das sich als "Weiße Frau" zu erkennen gab. Die weiße Weise (Waise) entspricht in der keltischen Trinität der Wilbeth, welche nicht die "Jungfrau" sondern (und jetzt werde ich ketzerisch) die Frau in der Menopause repräsentiert. Bei der ersten Regelblutung war ich 11 - optisch eine Frau, in Wirklichkeit ein ahnungsloses, Kind, das Begehrlichkeiten weckte, die zum Missbrauch führten. Wllbeth, die keltische Schicksalsgöttin mit einer unerfahrenen jungen Frau zu vergleichen ist ebenso absurd wie eine faltenfreie Botox-Frauenwelt. Im alpenländischen Saligengebiet ist die "Weiße Frau" mit der Perchta identisch, die zur Geisterstunde, vom britischen Atlantik kommend, mit ihrer Wilden Jagd (Sturmtief Carmen) durch alle Ritzen pfiff und mit dem 4-geschoßigen Tanna-Baum und den kahlen Birken vor meinem Mansardenfenster tanzte. "Heißa Walpurgisnacht" heulte die Regentrude und prasselte erbarmungslos an die Glasscheiben, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass ich tagsüber an Werktagen Kröten für meinen Lebensunterhalt verdienen muss...
(Quelle: Felix Wolff - Dolomiten Sagen, Athesia-Verlag - Die Königin der Croderes)
In der griechischen Mythologie ist es Danaë selbst, die von ihrem Erzeuger, dem König von Argos, in einen Turm gesperrt wird, um die Zeugung eines männlichen Nachfolgers zu verhindern. Doch der barbarische König macht die Rechnung ohne Zeus, der dank seiner unzähligen Nachkommen zum himmlischen Alleinherrscher mutierte. Nach der Jungferngeburt wurde Gottessohn Moses - sorry - Perseus und seine Mutter vom Argonautenkönig in einem Weidenkörbchen über Bord geworfen. Dasselbe Schicksal traf auch die Vestalin Rhea Silvia, nur dass deren (von Mars gezeusten) Zwillinge, Romulus und Remus, nicht aus dem Nil sondern aus dem Tiber (wie Tibet) gefischt wurden.


"Menschen sind mir fremd", höre ich (T)anna seufzen, der ich an Samhain in eine Gruft folge. Die Mitte markiert ein gläserner Sarkophag, in dem eine Frau liegt. Brennende Kerzen verleihen dem Kristall goldenen Glanz. Ich denke an Schneewittchen' todesähnlichen Schlaf und beiße zwanghaft in den frisch gepflückten Malus domestica. "Und wo isst der Scharg von deinem Schohn?". Die Schneekönigin starrt mich an: "Mit vollem Mund spricht man nicht?" Artig würge ich die Apfelreste hinunter und wiederhole meine Neugier. "Wo befinden sich die sterblichen Überreste deines Sohnes?" "Welcher Sohn?" Die erstaunte Gegenfrage weckt meinen matriarchalen Jagdinstinkt. Wie von selbst beginnt mein Gehirn zu kombinieren: "Kore heißt Tochter und Mar ist das Meer: Marcora, Salztochter...Salige...Salwanel". Bevor ich den Mund aufmachen kann ertönt Solveigs Lied - andante allegretto tranquillamente. Ich denke an Baba Anka. Solveigs Lied zählte einst zu ihren klassischen Lieblingsstücken: "Schlüsselfigur ist ein Bauernsohn, der nicht wahrhaben will, dass der Vater den ganzen Besitz verjubelt hatte. Er selbst betrachtet sich, von der Mutter vergöttert, im armseligen Umfeld der Familie als Held, der in einem prächtigen Schloss wohnt. Im jugendlichen Größenwahn entführt er Ingrid Haegstad, die Braut eines anderen und verliebt sich zugleich in Solveig, eine wohlerzogene sittsame Tochter strenggläubiger Protestanten, die durch das Techtelmechtel nicht nur ihren guten Ruf verliert, zumal sich der Angebetete aus dem Staub macht, um in der Ferne sein Glück zu versuchen. 30 Jahre nach der verhängnisvollen Affäre wird dem inzwischen durch Sklavenhandel reich gewordenen Abenteurer in Marokko dessen Schiff mit sämtlichen Reichtümern gestohlen. Von wütenden Affen verfolgt, rettet sich der bestohlene Sklavenhändler in eine von Jungfrauen bewohnte Oase. Eine der Berberinnen knüpft ihm die letzten Habseligkeiten ab, bevor er in Kairo in einem Irrenhaus landet. Um Jahrzehnte altert und ohne einen Groschen in der Tasche kehrt der Verschollene aus Ägypten heim, um mit Hilfe von Solveig, die all die Jahre auf die Heimkehr des Geliebten wartete, mit sich Frieden zu schließen", hallt es aus dem gläsernen Sarg, bevor in meinem Labyrinthus Membranaceus Solveigs Lied verstummt...
Kanske vil der gå både Vinter og Vår,
og næste Sommer med, og det hele År,
men engang vil du komme, det ved jeg vist,
og jeg skal nok vente, for det lovte jeg sidst.
Gud styrke dig, hvor du i Verden går,
Gud glæde dig, hvis du for hans Fodskammel står.
Her skal jeg vente til du kommer igjen;
og venter du hist oppe, vi træffes der, min Ven!
Wie eine Schlafwandlerin betrete ich über eine Brücke den Temenos. Durch den transparenten Boden kann ich meine Vergangenheit (Erinnerung) sehen. Die dünnen Glasscheiben, die mich gegenwärtig von der Zukunft trennen, federn bei jedem Schritt. Zwangsläufig (ich bin Baumeisterin) taucht die physikalische Formel ql²/8 zur Berechnung des maximalen Biegemoments eines gleichlastigen Einfeldträgers in meiner Gedankenwelt auf. "In der Feldmitte ist es am gefährlichsten", grunzt meine innere Sauhündin, die, solange ich denken kann, schwindelerregende Höhen meidet. Instinktiv suche ich einer Fensternische der Turmaußenmauer statischen Halt, bevor ich mich über die absturzsichere Brüstung (110 cm über OK Fertigfußboden) beuge, mein "Drittes Auge" (Lumix-Rajeta) aktiviere und den Auslöser drücke. Vom Blitzlicht geblendet, schließe ich die Augen. Ich kann hören, aber nicht sehen, ich träume blind...


Als ich aus der Trance erwache, überfliege ich die Verhaltensregeln im Messner-Mountain-Museum: Begehung auf eigene Gefahr. Nur mit festem Schuhwerk. Nicht geeignet für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, Kinderwagen. Vorsicht - niedrige Durchgangshöhen. Auf Unebenheiten achten und nicht laufen. Vorgegebene Wege bitte nicht verlassen. Nirgends hinaufklettern und nicht an Brüstungen lehnen. Keine Gegenstände und Bilder anfassen. Bei Gewitter im Freien keine Metallstiege benutzen. Im Gebäude bleiben. Radio, Musik und Handy ausschalten. Fotografieren in den Innenräumen verboten. Rauchverbot. Rucksäcke und Wanderstöcke sind nicht erlaubt. Hunde haben keinen Zutritt...
Ich muss gähnen. Das illegal digitalisierte Gerippe im Weißen Turm gähnt auch. Ich denke an den pupertierenden Jugendlichen, der vom Vater wissen wollte, ob das Gerippe (Spina de Mul lässt grüßen) männlich oder weiblich sei. Der konnte dem Sohn keine Antwort geben, da die Anzahl der Rippenpaare (zwölf) bei Frau und Mann identisch sind, obwohl der Schöpfer (nachdem sich Lilith aus dem Staub gemacht hatte) dem schlafenden Adam eine Rippe entnahm, um dem einsamen Junggesellen eine neue Gefährtin zu schnitzen. Mit der geklonten Eva gab's im Eldorado erst richtig Zoff, als dieser, nach dem Genuß der verbotenen Frucht, die Augen aufgingen usw. Go(l)d war über den Umstand, dass Lilith' Nachfolgerin ebenfalls zwischen "echt" und "unecht" unterscheiden so erzürnt, dass er Eva, die sich in meinem Rückspiegel in die Vogelfrau Aves verwandelt, und die Drachin verfluchte und aus dem Paradies verbannte.

Als ich gestern am St.Martin-Abend (Karnevalsbeginn 11. 11. 11 Uhr 11) mein Schicksalsrad (Marke: Steppenwolf) im Garten unseres herzoglichen Jagdschlosses abstellte, traute ich meinen Augen nicht: an der Wäscheleine schaukelte ein knochenbleiches Gespenst, das sich als "Weiße Frau" zu erkennen gab. Die weiße Weise (Waise) entspricht in der keltischen Trinität der Wilbeth, welche nicht die "Jungfrau" sondern (und jetzt werde ich ketzerisch) die Frau in der Menopause repräsentiert. Bei der ersten Regelblutung war ich 11 - optisch eine Frau, in Wirklichkeit ein ahnungsloses, Kind, das Begehrlichkeiten weckte, die zum Missbrauch führten. Wllbeth, die keltische Schicksalsgöttin mit einer unerfahrenen jungen Frau zu vergleichen ist ebenso absurd wie eine faltenfreie Botox-Frauenwelt. Im alpenländischen Saligengebiet ist die "Weiße Frau" mit der Perchta identisch, die zur Geisterstunde, vom britischen Atlantik kommend, mit ihrer Wilden Jagd (Sturmtief Carmen) durch alle Ritzen pfiff und mit dem 4-geschoßigen Tanna-Baum und den kahlen Birken vor meinem Mansardenfenster tanzte. "Heißa Walpurgisnacht" heulte die Regentrude und prasselte erbarmungslos an die Glasscheiben, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass ich tagsüber an Werktagen Kröten für meinen Lebensunterhalt verdienen muss...
Dass die "Tanne" mein Schamaninnenbaum ist, ahnten die Hausmänner (Tannhäuser) bereits vor meiner Zeugung und pflanzten hinter dem Obstgarten des alten Geisterhauses, in dem ich die ersten 17 Lebensjahre heranreifte, eine Christbaumplantage. Die jungen Fichten boten mir Schutz vor der zornigen Baba Janka, wenn diese Klein-Susi mit dem Teppichklopfer durch ein Anwesen jagte, das ihr zum Alptraum wurde. Zuflucht fand ich auch bei der Bäuerin auf dem Nachbargehöft, die nach der Eheschließung wie die 16jährige Dienstmagd Maria Pauer aus Mühldorf hieß, die am 10. September 1750 (10. 9 - Baba Anka' serbischer Geburtstag) schuldig erkannt und in Salzburg zum Tod durch Schwert und anschließende Verbrennung verurteilt wurde. Ersatzmutter Maria Bauer verbrachte ihre Kindheit in einem kleinen Weiler zwischen der "B12" (Drachenstraße) und Ebersberger Forst auf. Von dort kann frau auf den Kaiserberg schauen, der mir um ein Haar zum Verhängnis wurde (die Geschichte entsteht auf meinem Blog 1200 Jahre Yan Tsing). Am Waldrand steht eine mächtige, Ehrfurcht einflößende Tanne, die mir einen versteinerten Knochen schenkte. Seither "weiß" ich, dass die Immergrüne mein Schamaninnenbaum ist...
http://www.spagat-manufactur.de/sungaya/schwarz/germanen/tannhaeuser.htm


"...dazu hab ich mal kürzlich eine trancereise gemacht - und bin wieder in dem haus der alten frau im wald gelandet. wir wurde klar - ich kenne es - schon lange - und auch meine gesamten ahnInnen kennen es/sie. das ist irgendwas böhmerwäldlerisches. mir gefällt es dort. daher auch meine phantasien als kind - niemals prinzessin immer das haus im wald in dem ich alleine wohne - mit einem buch in dem alles steht dass ich wissen will/muss", höre ich donara sagen, ohne die ich nie den Kaiserberg von Sigmundskron digitalisiert hätte, der - wenn wundert's - eine ehemalige Mülldeponie ist, die wie der Münchner Schuttberg zur Naherholungsfläche (in Südtirol...!!!) renaturalisiert wird. Den 1200jährigen Saustall auf dem Yan Tsinger Kaiserberg werd' ich mit mentaler Unterstützung von Santa Munditia und meinen böhmischen Hausgeistern demnächst ausmisten. Haus heißt im böhmischen dům, muž ist der tschechische Mann und Dumuzi ein sumerischer Vegetationsgott, mit dem Inanna, Lilith und Ereschkigal noch eine Rechnung offen haben...
http://www.youtube.com/watch?v=9TWckPbKWsE&feature=related
http://www.spagat-manufactur.de/sungaya/schwarz/germanen/tannhaeuser.htm


"...dazu hab ich mal kürzlich eine trancereise gemacht - und bin wieder in dem haus der alten frau im wald gelandet. wir wurde klar - ich kenne es - schon lange - und auch meine gesamten ahnInnen kennen es/sie. das ist irgendwas böhmerwäldlerisches. mir gefällt es dort. daher auch meine phantasien als kind - niemals prinzessin immer das haus im wald in dem ich alleine wohne - mit einem buch in dem alles steht dass ich wissen will/muss", höre ich donara sagen, ohne die ich nie den Kaiserberg von Sigmundskron digitalisiert hätte, der - wenn wundert's - eine ehemalige Mülldeponie ist, die wie der Münchner Schuttberg zur Naherholungsfläche (in Südtirol...!!!) renaturalisiert wird. Den 1200jährigen Saustall auf dem Yan Tsinger Kaiserberg werd' ich mit mentaler Unterstützung von Santa Munditia und meinen böhmischen Hausgeistern demnächst ausmisten. Haus heißt im böhmischen dům, muž ist der tschechische Mann und Dumuzi ein sumerischer Vegetationsgott, mit dem Inanna, Lilith und Ereschkigal noch eine Rechnung offen haben...
http://www.youtube.com/watch?v=9TWckPbKWsE&feature=related
die alte frau im wald stellt jedem/jeder der sie besucht eine frage. ich weiß natürlich nicht, ob es immer die gleiche frage ist, ich kenne nur meine...
AntwortenLöschenHallo, Susa,
AntwortenLöschenhierher bin ich gestern, 18. 11. 10 gekommen. Meinen Kommentar dazu hab ich aber ganz nach unten, in deinen ersten Text, gestellt, weil ich gemeint hab, alles ist eins. :-)
Ha, deine Herkommenschaft ist heftig. Für mich immer noch ein Durcheinand.
P.S. Die Alte Frau kenn ich auch, weiß, wo ihr Haus ist in meiner Seelenlandschaft, hab sie auch schon mal gegrüßt, aber noch nie gefragt. Noch trau ich mich nicht ...