Samstag, 22. Januar 2011

DRACHENFRAU




"Rückkehr zu den Quellen weiblicher Macht und Energie", steht auf dem Meilenstein, der mein Leben in den Raunächten 1995/96 auf den Kopf stellte. Als ich mir die "Wilde Frau" Seite für Seite auf Zunge zergehen ließ, sprang ich wie Rumpelhanna durch meine kleine Mansardwohnung im herzoglichen Jagdschloss des bayerischen Freistaates, klatschte auf meine üppigen Schenkel und war überglücklich jemand gefunden zu haben, der das zu Papier brachte, was ich empfinde bzw. spürte. An der darauffolgenden Frühjahrstagundnachtgleiche feierte ich am kurdischen Neujahrfest (21. März) meinen 40igsten Hochzeitsgeburtstag mit meinem frisch angetrauten Ex-Mann und Geschichtenerzähler Özar-Haußmann, einem androgyner Bauchtänzer, griechischer Live-Musik und coolem Ausklang im Nachtcafe. Anschließend folgte ein testosteronfreier provencialer Walpurgis-Honey-Moon in Begleitung der feministischen Fangschrecke (Gottesanbeterin) Liz Ixodida Holzbock geb. Schreck, die mich auch auf meiner ersten Reise zum Schlangenberg begleitete, wo wir unter Anleitung von Informationsträgerin Angelika Aliti ein 2-dimensionales kretisches Labyrinth aus Zweigen bauten, die wir im angrenzenden Wald gesammelt hatten. Bevor wir uns nach Einbruch der Neumond-Dunkelheit in den von Fackeln beleuchteten Temenos wagten, bastelten wir aus Wurzeln, Ästen, Knochen, Federn und anderen Fundstücken sogenannten Schutzpuppen (Atzmänner/Ersatzmensch), um, ähnlich wie bei einem Voodoo-Ritual, spirituelle Energie über eine(n) DoppelgängerIn zu transformieren. Wie immer, wenn ich mich auf unbekanntesTerrain begebe, überließ ich denen den Vortritt, die schon Erfahrung in Tarot, Astrologie, Geisterbeschwörung usw. gesammelt hatten. Mein "matriarchales" Grundwissen basierte auf "Die Wilde Frau" und Robert von Ranke-Graves' Griechischer Mythologie, die ich nach der "endlosen" Trennung von Argonaut Jorgos in den Raunächten 1991/92 intensiv analysiert hatte. Der pelasgische Schöpfungsmythos der tauben (Schlangen)Göttin Eurynome, die sich in Gestalt einer Taube (Heiliger Geist) mit Boreas (Voreas - griechisch: Nordwind) paarte, hatte mich besonders in den Bann gezogen, zumal ich wenige Tage vor der Begegnung mit der "Wilden Frau" einem Wiedergänger namens Konstantinos, der in der makedonischen Kleinstadt Aridea am Fuße des Boras-Massives geboren und aufgewachsen ist, den urweiblichen Laufpass gegeben hatte. Dass ich 10 Jahre nach der Episode mit Konstantin von Aridea über den Jordan flog, um einen Mann zu ehelichen, der mir zur Hochzeit den Namen Arid (Ursprung, Wurzel) schenkte, ist kein Zufall, sondern gehört zu einem Software-Programm, das von meinen Ahn- bzw. Schicksalsfrauen programmiert wird. In regelmäßigen Abständen erfolgen sogenannte Up-Dates (Aha-Effekte), die u. a. meine Walküren-Firewall verbessern, mit der ich mir irre Vamp(ire) wie Liz Holzbock geb. Schreck vom Leib halte...


Angesichts der Eurynome-Argonauten-Saga, die sich in diesem/meinem Leben wie eine mediale Soap "wiederholte", ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Wilde-Frau-Kapitel, in dem Angelika Aliti die weiblichen Überlebensstrategie von Elektra (Vatertochter) und Medea (Muttertochter) aus ihrer Perspektive interpretiert, in meiner Denkfabrik den Samtvorhang vor einer Dachluke (13. Tür/Lucia) öffnete, von der ich nicht wusste, dass sie existiert, da ich, bedingt durch meine Höhenangst, es nicht gewagt hatte, ins Turmzimmer von Dornröschen zu klettern, die bei ihrer Geburt von der uneingeladenen (vergessenen) 13ten Fee verflucht wurde, weil dem Sonnenkönig ein 13tes Gedeck fehlte. Der Fluch wurde von der 12ten, die noch einen Wunsch frei hatte, außer Kraft gesetzt: Es soll kein Tod sein, sondern ein 100jähriger Alptraum, in welchen die Königstochter fällt. In der wikipedia-Apostel-Reihenfolge ist Judas Iskariot der 12te, der die "XIII" (Tarot: Tod/Erlöserin) auf's Kreuz legte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Fabelwesen
Ich kann mich nicht mehr entsinnen, wieviele "Eingeweihte" sich auf dem Schlangenberg in den Temenos hinter dem Saustall drängelten, in dem Singular Lupida, die als einzige auf dem Aliti-Gnadenhof keine Artgenossin hatte, ihren schweinischen Lebensabend verbrachte. Eine nach der anderen ging hinein und kehrte nach einer kurzen Verschnaufpause zum Ausgangspunkt zurück. Das Schlusslicht bildete Ixidida Holzbock geb. Schreck, die im antidepressiven Drogenrausch die Orientierung verlor und den Rückweg abkürzte, indem sie durch die 2-dimensiole Wand sprang. Jetzt wäre ich an der Reihe gewesen, doch die Tatsache, dass ich wie ein Versuchskaninchen unter Beobachtung stand, mißfiel mir derart, dass ich mich entschloss, am nächsten Morgen ohne Zuschauerinnen ins (A)Lethe' Labyrinth zu gehen...


Nach der Rückkehr aus dem Temenos folgten noch einige Seminare, die ich zeckenfrei (ohne Liz geb. Schreck) absolvierte. Bei der Gelegenheit erwähnte Angelika Aliti den Namen "Luisa Francia" im Zusammenhang mit "Ahninnentopf" und "Steinreich". Bald darauf entdeckte ich den Namen unter einem Gedicht in einem Aliti-Buch, das von einer Meerjungfrau namens Kalypso handelt, die es irgendwann satt hatte, auf ihren Geliebten zu warten und mit dem Satz "ich sehne mich fort von dir" abtauchte. Bald darauf ging ich in eine Lesung der namentlich bekannten Autorin, die auf meinen Annäherungsversuch unnahbar reagierte. So kam es, dass ich mein Geld in die "wilde Frau" investierte, die 1998 das Buch "Macht und Magie - der weibliche Weg die Welt zu verändern" mit 49 (7x7) von Sonja Renner gemalten Orakelkarten in der Frauenoffensive erscheinen ließ. Bald darauf bestellte ich für 180 DM einen irdernen Ahninnentopf, den S. R. mit der Venus von Lespugue, ein Symbol für Erneuerung, eine Labrys sowie Pentagramme bemalte.
Am 17. Juli 1998 kam es in Lassing bei Liezen zu einem verhängnisvollen Grubenunglück, bei dem 10 Bergleute, die nach einem Verschütteten, der als einziger überlebte, beim Rettungsversuch umkamen. In der Woche bevor ich zum "Ha:rem" auf den Schlangenberg fuhr, um von Astara (Astrid Pinter) in die Kunst des Schlangentanzes eingeweiht zu werden, sah ich im Traum ein Alitalia-Geisterflugzeug (ala/italienisch: Flügel) mit dem Bewusstsein, dass die Maschine abstürzen würde. Für "normale" Menschen sind Traumbilder nicht außergewöhnlich, aber für "blinddreamer" wie mich, sind sichtbare Träume so exclusiv, dass ich zum Orakel wurde und meinem damaligen Lebensgefährten, Spiridon von Delphi, voraussagte, dass demnächst ein "italienische" Maschine abstürzen werde.
Am Morgen des 4. September 1998 packte ich meine Reisetasche und schaltete vor der Abfahrt in die Südoststeiermark den Fernseher ein, um mich über das Wetter zu informieren. In diesem Moment wurde in den Morgennachrichten die weiß-roten Wrackteile von Swissair-Flug 111 gezeigt, die am Vortag bei Halifax ins Meer gestürzt war. In Verbindung mit den grünen Küstenwachbooten deckten sich die Bilder mit meinem Alialia-Traum. Das dies erst der Anfang von seltsamen Umständen sein sollte, die mich an Bassarido' 28tem Geburtstag erwarteten, konnte ich, als ich in Liezen vor einer roten Ampel meinen M-AX-630 zum Stehen brachte, nicht ahnen. Kurz zuvor hatte mich der Zorn gepackt, als ich den Wegweiser nach Lassing sah und an die zehn toten Bergleute dachte, die von den verantwortlichen Nutznießern verheizt worden waren. Um mich zu entspannen kurbelte ich die Fensterscheibe herunter um Frischluft zu tanken. Die "Tankstelle" vor dem Shopping-Center erwies sich jedoch als trügerisch, da die "Schwüle", die in meinen Cinquecento drängte, mir das blitzartgige Gefühl vermittelte, in einem Umspannwerk zu sitzen. Wie hätte ich auch ahnen können, dass im Ennstal die Schwester jener Drachin schlummert, auf deren Rücken ich aufgewachsen bin. Mit Drachin ist jene lebensgefährliche Bundesstraße gemeint, der die Zahl "12" zugeordnet wurde. Dass die Gemeinde JAnzing, die an Georgi 2012 ihren 1200jährigen Freisinger Patriarchats-Geburtstag feiert, noch immer nicht aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist, offenbart die historische Gedächtnislücke in der aktuellen Homepage meiner "Wiege/Waage", in der mich die 12köpfige Drachin Cobralamina (B12 - Tarot: Prüfung) in den ersten 17 Lebensjahre unter ihre Fittiche nahm: "Schlaf Susi schlaf, deine Mutti ist ein Schaf, dein Vater ist nicht aus Pommerland, sein Acker ist abgebrannt - schlaf Susi schlaf..."
http://www.anzing.de/
Und so kam es, dass ich am 4. September 1998 gegen Mittag in der Drachenstadt "Luzin" auf der B 320 vor einer roten Ampel meinen Wagen bremste und gedankenverloren (automatisch) das Wagenfenster herunterkurbelte, um den Zorn auf die verantwortungslosen Bergwerksbetreiber, der sich beim Anblick des Wegweisers nach Lassing entladen hatte, abzukühlen bzw. Dampf (Überdruck) abzulassen. Wie sollte ich wissen, dass Drachin Luzina an der "Gastarbeiterroute" stand und auf eine passende Mitfahrgelegenheit ins Aliti-Labyrinth wartete, um der Autorin von "Macht und Magie der wilden Mama ante portas Frau" beim orientalischen Schlangentanz auf den Zahn zu fühlen. Dass mit Luzina in der Regel nicht zu spaßen ist, erzählt eine aufschlussreiche Saga, in der von einem Erdbeben die Rede ist, das im 12. Jahrhundert nach der Kreuz(ig)ung (Judentum + Römerreich = Vatikanum) einen Felssturz verursachte, der eine alte (heidnische) römische Siedlung unter sich begrub. Eine andere Sage verweist auf einen Bauern namens Hainzlebner, dessen Gockel (deutsch: Hahn) vom Drachen gefressen worden sein soll. Nach der Kalorienzufuhr soll das Untier (gemäß Paragraph 12/13 der Offenbarung des Johannes) im Dioxinrausch den Untergang der römischen Umspannstation besiegelt haben.
http://www.liezen.at/set.php



Der einzige Kumpel, (Bergmann), der das vermeidbare Grubenunglück überlebte und durch das Wunder von Lassing bei den Hinterbliebenen die Hoffnung schürte, dass auch der Rettungstrupp gerettet werden könnte, hieß Georg Hainzl(ebner). Unabhängig davon, dass ich bei einem Baumeister names "Lutzifair" Ebner ein undiplomiertes Architekturstudium absolvierte, sind Heinzlmännchen koelsche Hausgeister, die im Märchen Kobolde, Wichtel oder Zwerge heißen und, wenn sie nicht gerade beim Karneval das Schneewittchen einsargen, sagenhafte Bodenschätze hüten. Wer (wie ich) als weiblicher "Haußmann" in einem Geisterhaus auf dem Rücken der Lindwürmesia Cobralamina aufwächst, lässt sich von patriarchalen Ammenmärchen nicht wirklich schrecken. Die Römer, die u. a. das Huosi-Land im Würmtal missionierten, verehrten sogenannte Laren als Haus-Geister, die Familien, Ortschaften oder bestimmte Plätze vor Unheil bewahren. Unter den Laren gibt es sesshafte Geister wie die Loci in Gestalt von Schlangen, sowie umtriebige Nomaden(ahn)geister, die ihrer Sippe ins Exil folgen. In der nordischen Saga ist Bösewicht Loki ein Bruder der Midgardschlange, des Fenriswolfes und der Todesgöttin Hel, die dafür sorgte, dass das 1000jährige Hitler-Reich nach 12 Jahren (1933-1945) unterging, obwohl der böse "Wolf" (**30. April 1945) seinen Adlerhorst mit Ausblick auf den (W)underberg errichtet hatte, in dem Kaiser Karl, der zu Lebzeiten die sieben freien Künste vermittelt bekam, angeblich auf Erlösung wartet. Wie alle kaiserlichen Legenden wird auch diese Historie von einem "Racheengel" namens Hildegard (**30. April 783) überschattet, die kopfüber am königlichen Stammbaum der Merowinger hing. Historisch gab die minderjährige Hildegard de gente Suaborum (*758) dem legendären Frankenkaiser mit 13 das Ja-Wort, um ihn ein Jahr später mit einem Stammhalter zu beglücken. In Folge brachte sie noch acht weitere KarolingerInnen zur Welt, bevor die 25jährige an Walpurgis (wer weiß das schon) von einem Maibaum erschlagen wurde. Nach matriarchalem Erbrecht wäre Klein-Hildegard, die jüngste Tochter in die politischen Fußstapfen ihrer Gebärmutter getreten, wenn sie ihren 1. Geburtstag überlebt hätte. Nach ihrem Tod tröstete sich Witwer Karl mit der neuen Mitgift von Fastrada (**10. August), welche nach ihrem Ableben anno 794 in der Synagoge - sorry - bei der Synode von Frankfurt folgende Grabinschrift erhielt: Der erlauchten Königin Fastrada Leib hier ruht, den der kalte Tod aus der Blüte des Lebens riss. Als edle Frau war sie einem mächtigen Mann ehelich verbunden, doch nun gehört dem himmlischen Bräutigam. Der bessere Teil ihrer Seele, König Karl blieb hier zurück, glückliche Zeiten gewähre ihm der barmherzige Gott. Der Barmherzige erbarmte sich und krönte den "Reformer" am Weihnachtstag 800 zum Römischen Kaiser (C-Zar). 13 Jahre später - 9/11 anno 813 - wurde Ludwig der Fromme, der als einziger von Hildegards Nachkommen die karolinische Vaterschaft überlebte, zum Mitkaiser gekrönt. Gerüchte besagen, dass der Untergang des germanischen (heidnischen) Brauchtums auf sein Erbsündenkonto gehen. Drei Jahre nach Kaiser Ludwig' Tod wurde das mächtige Frankenreich (Vertrag von Verdun) aufgeteilt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Name Louis (althochdeutsch: berühmter Krieger) für so manchen märchenhaften Löwenkönig zum Fluch wurde...
Die Gastarbeiterroute München+Graz führt an Herrenchiemsee und Untersberg vorbei nach Iuvavum. Von der Jedermann-Stadt führen drei Salzwege zum Schlangenberg. Die eindruckvollste Passage durch das Salzkammergut mündet vor Liezen im Ennstal, wo am 4. September 1998 Drachin Luzina auf eine Mitfahrgelegenheit wartete. Wenn sich ein ausgewachsener Lindwurm in einen Fiat Cinquecento drängt, kommt selbst die coolste Wagenlenkerin ins Schwitzen. Die Energie ist mit der Hochspannung in einem Umspannwerk vergleichbar. Dort werden keine Postkutschenpferde gewechselt, sondern elektrische Energie in eine andere Spannungsebene transformiert. Im übertragenen Sinn bedeutet dies, dass an Bassarido' 28ten Geburtstag vor einer roten Ampel in Liezen meine Konformation bzw. Transformation stattfand. Letztere entsteht durch einen magnetischen Kreis (meist ein Eisenkern), um den die Leiter (z. B. Kupfer) von zwei oder mehreren Stromkreisen mehrfach um den (Pudels) Kern gewickelt sind. Legt man an eine der Wicklungen (Spule) eine Wechselspannung, steht diese im Verhältnis zur Anzahl der entsprechenden Wicklungen: Lange Leitung - niedrige Spannung, kurzer Weg - Hochspannung, unmittelbarer Kontakt (Kurzschluss) - Kaliluja. Die Umspannung in die für Endverbraucher bestimmte Niederspannung (400/230 Volt ) geschieht in Transformatorenstationen. (Trafo'). Wie viele Kilovolt eine Drachin auf die Waage bringt, lässt sich schwer abschätzen, jedenfalls reichte die Energie aus, um meinen magnetischen Kreis in Hochspannung zu versetzen. In meiner Naivität (Unerfahrenheit) versuchte ich das "Unheimliche" mit Pentagrammzeichen zu verscheuchen, doch die Drachin ließ sich nicht beeindrucken und blieb seelenruhig auf der Rückbank hocken.

Als ich am Nachmittag den Schlangenberg erreichte, waren die meisten österreichischen Ha:remsdamen, die sich für die Geheimnisse des orientalischen Bauchtanzes interessierten, schon vor Ort. Diesmal wurde ich von Gastgeberin Aliti nicht im Matrazenlager über der Scheune, sondern im "Isis-Zimmer" ihres Geisterhauses einquartiert, das architektonisch an das Ahnhaus der Hausmänner erinnert. Wie es sich gehört, brachte ich eine mit Kupferblech überzogenen Styroporkugel (Venus) als Gastgeschenk mit, die sogleich einen Platz auf dem Hausaltar fand, über dem kein Gekreuzigter sondern ein von Sonja Renner in Blautönen gemaltes Kretisches Labyrinth hing. Nach dem Abendmahl im "Ziegenstall" verschwand Angelika Aliti von der Bildfläche und überließ ihrer Lebensgefährtin das patriarchatsfreie Unterhaltungsprogramm. Bevor auch sie sich zur Ruhe begab, las Sonja eine Phantasiegeschichte aus Marlo Morgan Buch "Traumfänger" vor, in dem die Autorin einen Walkabout auf den australischen Songlines als "Augenzeugin" dokumentiert. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt zog mich die Geschichte der Heilerin in den Bann, die in einem Bambusbehälter Menstruationsblut sammelt, das sich allmählich in eine schwarze Paste verwandelt, welche in Morgan(a)' "Dreamcatcher" binnen einer Nacht die Reperatur von Knochenbrüchen bewirkt. Eigentlich ist so etwas unvorstellbar, zumal sich die Aborigines (englisch: Ureinwohner) vom Inhalt des Buches distanzierten und die Traumfängerin als weiblichen "Karl May" entlarvten. Da jedoch 2,1 Milliarden Christenmenschen an die Wahrhaftigkeit der "Heiligen Schrift" glauben und der 63jährige Staat Israel auf ein Besitzrecht aus der legendären Pharaonenzeit pocht, setze ich auf die "Erinnerung" eines menstruierenden Mediums, das am Erzengeltag (29. September) 1937 in Iowa auf die Welt kam.
Der 29. US-Bundesstaat (*28. Dezember 1846) ist nach den gleichnamigen (Iowa)UreinwohnerInnen (Aborigines) benannt, die am Schamanen- bzw. Ahnenbaum der Sioux hängen. "Ayuhwa" bedeutet soviel wie schlafend, Aiaia heißt die Zauberinsel der Falkengöttin Kirke (Horus) und hagia (Wortlaut: ajia) beschreibt die Heiligigkeit der weiblichen Schlangenweisheit (griechisch: Sophia). Die liebste Leidensgenossin (Originalton) meiner Großmutter, die mit ihr jahrelang ein Mehrbettzimmer in einem Oberpfälzer Rückenmark-TBC-Sanatorium teilte, überlebte die Deportation nach Auschwitz, da ihr SS-Mörder glaubte, dass der Volltreffer, der im Brustbein der 17jährigen Bronja Kleinhammer stecken blieb, sein Opfer, das von ihrer "verrückten" Großmutter aus dem fahrenden Viehwaggon gestoßen wurde, getötet hätte. In gleicher Weise überlebte Dornröschen den Todesfluch der 13ten Todesfee (Morgana), um nach 115 Lenzen von einem Märchenprinz aus dem Schlaf geküsst zu werden und die maltesische "Sleeping Lady" verfluchte im Hypogäum von Ħal-Saflieni (Malta) "Apostel" Saulus, der auf seiner Kreuzfahrt in die Ewigen römischen Jagdgründe die semitischen Ureinwohner (Aborigines) zum Christentum bekehren wollte.

"Wer schläft, sündigt nicht", heißt ein patriarchales Sprichwort, das an 9/11 anno 2001 mit einem "Urknall" außer Kraft gesetzt wurde. Wenige Tage bevor die USA den größten Alptraum ihrer Kolonialgeschichte erlebte, steuerte ich meinen roten Cinquecento von Gradec (slowenisch: Graz) nach München, wo ich mich nach einer zauberhaften einwöchigen Bauchtanztherapie in der Steirischen Toskana mit meinen KollegInnen traf, um in der steierischen Landeshauptstadt eine archtektonischen Marathon zu absolvieren, der mir vor Augen führte, dass ich mit Freimaurern nicht kompartibel bin. Einziges Highlight der zweitägigen Exkursion war ein teuflisch gutaussehenden Gringo, der exakt in mein Che-Guevara-Beuteschema passte. Das erste Mal erweckte er meine Aufmerksamkeit in einem Cafe am Rande des Grazer Rotlichtviertels, in dem ich für meine Abteilung Zimmer reserviert hatte. Als ich mit weichen Knien (und roten Wangen) vom Klo zurückwankte, war "Che" verschwunden. Am nächsten Tag (Sonntag, 2. September) stand ein Institutsbau für Pflanzenwissenschaften im Botanischen Garten auf dem Programm. Da wir nicht offiziell angemeldet waren, konnten wir der Versuchung nicht wiederstehen durch den unversperrten Eingang einzudringen, um uns am universalen Werk eines Architekten zu befriedigen, dessen Name in unterbelichteten Baubehörden für multible Orgasmen sorgt. Da ich nicht zu den Wesen zähle, die sich heimlich in fremde Behausungen stehlen, folgte ich "meiner" Swinger-Gruppe ins Gebäudeinnere mit dem Gefühl etwas Verbotenes zu tun bzw. eine Grenze zu überschreiten, die man(n) nicht überschreiten sollte. Während die anderen sorglos in farbenprächtigen Details schwelgten, bildete ich die Rückendeckung, die plötzlich vollkommen überraschend vor Che Guevara stand und dem Comandante in einem grottenschlechten Englisch erklärte, was ich und die anderen hier zu finden glaubten. Später fand ich via Internet heraus, dass "mein" Traummann aus Savaria (Szombathely/Stein am Anger) ein ungarischer Experte in Erforschung von Friedhofspflanzen ist, der zu dem Zeitpunkt an der UniGraz eine Gastprofessur absolvierte. Nach der Rückkehr nach Bavaria gönnte ich mir eine zweiwöchige Auszeit, um mich davon abzuhalten der Amtsführung meine fristlose Kündigung auf den Tisch zu knallen. An 9/11 klingelte nach 9:00 (NY-Ortszeit) mein Telefon. Aus dem Hörer ertönte die Stimme von Ixidida Holzbock geb. Schreck, die, als wäre sie im Delirium, unverständliche Dinge wie Luftangriff, Krieg gegen Amerika usw. stammelte und mich nötigte das TV-Gerät einzuschalten. Danach benötigte ich mehrere Tage, um zu kapieren, dass dem Szenarium, das ich einen Tag nach dem 88ten serbischen Geburtstag meiner Großmutter (*10. September 1913) zu sehen bekam, der Vorspann von Warner Bros fehlte. In ihrem Essay "Krieg ist Frieden", das mich an das Statement des gähnenden Goyaałé erinnert, sagte die indische Architektin, Globalisierungskritikerin und Schriftstellerin Arundhati Roy zu dem Thema: Selten werden Kriege von Menschen gewonnen, selten werden sie von Regierungen verloren. Menschen kommen um, Regierungen häuten und regenerieren sich wie das Haupt der Hydra. Sie verwenden Flaggen, um erst die Hirne der Leute luftdicht einzuwickeln und echtes Nachdenken zu ersticken und dann, um sie als feierliche Leichentücher über die verstümmelten Toten zu breiten.
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,165236,00.html


"Tod ist, was wir im Wachen sehen, was aber im Schlafe - Traum", sagte einst die dunkle Herakleia von Ephesos, die mich durch diese Traumzeit begleitet. Die Aborigines, die sich selbst als Koori oder Anangu (ladinisch: Anguana).bezeichnen behaupten, dass ihre unsterbliche Seele ein "Funke" ihrer Ahnwesen aus der Traumzeit ist, der nach dem Tod in die Traumzeit zurückkehrt, um in einer neuen Daseinsform geboren zu werden. Durch ein "F" wie Feuerlöscher verwandeln sich die Jäger und Sammler in Fanangu, die im Wortlaut an die Fanes und die bayerischen Fagana erinnern, die das Stammland zwischen Isar und Inn und zwischen Mangfall und dem Unterlauf der Amper belebten, in dem Salamandra, Donara und ana (arabisch: ich) in dieser Traumzeit aufgewachsen sind. Den Namen "Luisa Francia" hörte ich zum ersten Mal aus dem Mund von Angelika Aliti, die in der Nacht vom 4./5. September 1998 von Zahnschmerzen geplagt wurde. Sie war nicht die einzige, die in der Unwetternacht keinen Schlaf fand, jedenfalls saßen Schlangentänzerin Astara, deren ägyptische Busenfreundin Marysa und die einbeinigen Elisabeth bis nach Mitternacht in der guten Stube des Geisterhauses und tauschten, angeregt durch Morgan(a)' Traumfänger, unsere spirituellen Erfahrungen aus. Irgendwann zog sich jede in ihre Gemächer zurück. Glücklich ein Einzelzimmer ergattert zu haben, in dem ich ungestört schnarchen konnte, schloss ich meine Augen, um von meiner Blase aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden. Um das Bade-Klo zu erreichen musste ich das Seminarzimmer passieren, das von "meiner" Zimmerlampe spärlich belichtet wurde. Im Halbdunkeln wirkte das Bild der Lebensspinnerin (siehe: Galerie - verlorene Schätze/Sonja Renner), die im Dunklen durch ein Fenster in einen hellen Raum starrt, auf mich irgendwie unheimlich.
http://www.sonjarenner.de/galerie4.htm
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,165236,00.html




Fortan übermannte mich das Gefühl, dass ich von jemand beobachtet werde, von der/dem ich mich in acht nehmen sollte. Als ich gestern (21. 01. 2011 - Lia) das Bild der chinesischen Drachenfrau und Scharfschützin Sigrune von Hollerbrunn zeigte, erkannte die in der Lebensspinnerin einen Mann, der in der linken Hand eine Schere und auf dem rechten Zeigefinger eine Arachne (griechisch: Spinne/Schwarze Witwe) hält. In den Mythen der australischen UreinwohnerInnen ist (Rosa)Lia eine Zauberin, die sich XY-Störenfriede dadurch vom Leib hält, indem sie den Lebensfluss zu einem Strom (400 KV) anschwellen lässt und die "Schwarze Witwe" ist das Pseudonym der Autorin Angelika Aliti in ihrem Krimi "Keinen Bock auf Ziege", der in besagter unheimlicher Geisternacht noch ein Highlight werden sollte. Was ich bis dato als "Drudendrucken" bezeichnete, erscheint mir aus heutiger Sicht als Lindwurmesia Luzina, die bei dem Sauwetter, das sich in jener Aida-Wedo-Nacht über dem Schlangenberg zusammenbraute, nicht draußen nächtigen wollte, sondern klammheimlich in mein Bett gekrochen kam, um es sich auf meinem Federbett bequem zu machen. Es dauerte eine Weile bis ich mich aus der Zwangsjacke (Regenbogenschlangenhaut) befreien konnte, doch kaum hatte mir das Sandmännchen erneut Hausstaub in die Äuglein gestreut, ging das Katz-und-Maus-Spiel wieder von vorne los. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, schaltete ich das Licht ein, zog die Vorhänge zu und begann die ersten Seiten des druckfrischen A-Krimis zu lesen. Die Tatsache, dass eine junge Frau namens Veronika Rauch in einem roten Kleinwagen tödlich verunglückte, trug nicht zu meiner Wellness bei. Protagonistin des ersten Schlangenberg-Krimis ist die Schwarze Witwe (Angelika Aliti), die mit Hauszofe "Nina" (Sonja Renner) einen mysteriösen Kriminalfall in der Südoststeiermark löst. In der Morgendämmerung (Blaue Stunde), schlief ich, vom Prasseln des "Monsunegens" müde geworden, ohne weitere Eindrücke ein. Vor dem 4. Erwachen sah ich mich am Morgen des 5. Septembers mit der Kupferkugel das Geisterhaus auf dem Schlangenberg betreten. Ich legte die "Venus" auf den Altar, ging ins Isis-Zimmer, legte mich ins Bett und schlug die Augen auf. In der folgenden Nacht (5./6. September) bekam ich im Traum Besuch von den Lassinger Bergleuten, die mich aufforderten ihnen zu folgen. Der Spuk endete mit der Information, dass das Blut der Ahninnen (Erdöl) bzw. deren fossile Energie von unseren "wilden" Vorfahrinnen als Heilmittel geschätzt wird.
http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/r/rauhnacht/drudendrucken/home.html



"Die Attacke des Drachens gilt von alters her dem menschlichen Geist", steht in Luisa Francia' Buch "Warten auf blaue Wunder", in dem sie ein Kapitel der Heiligen Highway (B12) widmet, die das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, in zwei Gehirnhälften teilt. Die Gründe weshalb Lindwurm Cobralamina soviele Menschenopfer fordert, sind 20 Jahre nach Erscheinung des Buches nach wie vor rätselhaft. Der letzte tödliche Überholmanöver im Geschwindigkeitsrausch ereignete sich am 29. Dezember 2010 zwischen Haag und Mühldorf, bei dem eine 21jährige einen LKW übersah, der sich auf dem Heimweg nach Isen befand. Kein schöner Anblick für Polizei, Feuerwehr, THW, Sanitäter, Notarzt, Leichenbestatter usw. die auf dem Streckenabschnitt, der von den (F)agana-Geistern kontrolliert wird, ehrenamtlich zu tun haben. Bevor die Bundesautobahn 94 (Quersumme 13) bis Forstinning fertiggestellt wurde, zählte auch der "Neufarner Berg" bei Anzing zu den Unfallschwerpunkten auf der Highway "6+6", die Lindau bzw. den Bodensee seit dem eisernen Mauerfall mit der Moldau in Prag verbindet. An der Umspannstation Haag kreuzt die B 15 (Tarot = Teufel), die sich vom Tatzelwurm nach Hof schlängelt, die "Zwölfer" und bei St. Marktl kriecht die B 20 (Tarot: Aeon/Erneuerung), die im Königssee auftaucht, den sagenhaften Untersberg tangiert und in Furth im Wald (Drachenstich) im Böhmerwald verschwindet, über die 12-Apostel-Highway. So gesehen verlief bei der letzten pädophilen Papstwahl alles nach Programm. Den Drachenknoten (Mondknoten) zwischen den Bundesstraßen 11/13 (Tarot: Lust/Tod) und der "Zwölfender" wird am Münchner Rathaus von einer aufsteigenden Drachenfrau markiert. Seit 1991 (Todesjahr meiner Großmutter) hause ich auf dem Rücken der doppelköpfigen "Elf-Dreizehner", die Krün mit Bayerisch Eisenstein verbindet und vom Sylvenstein-Speichersee isaraufwärts bis München und von dort nach Würzburg (Main) fließt. In Wirklichkeit rauscht die 13 von Pertisau ins Isartal. Im Luftkurort am Rande des Achensees werden noch immer Heilsalben aus Tiroler Steinöl hergestellt, das vor ca. 180 Millionen Jahren im Ur-Mittelmeer (Thetis) seinen Anfang nahm. Über 50 Millionen Jahre lagerte sich auf dem Meeresboden tierische und pflanzliche Organismen ab, die in der sauerstoffarmen Region konserviert wurden. Im Laufe der Erdgeschichte verdampfte die Schwester der Kalypso in den Himmel und hinterließ einen mächtigen Panzer aus Sedimenten, der auf die Basis jenen enormen Druck ausübte, welcher die Umwandlung von Organismen in Steinöl (Petroleum) bewirkt. Das "Pressen" ("Leichenstarre") bekam ich in der Geisternacht vom 4./5. September 1998 im ISIS-Zimmer auf dem Schlangen(drachen)berg zu spüren. Dort wird seit meiner Verbannung Weisheit (Sophia) in blaue Flaschen abgefüllt. Wie es dazu kam, wird die Drachenfrau im VII Kapitel (Code XIII) enthüllen (entwickeln)...

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